|
|
|
| 31.8.2010 | BAU!MASSIV! Nachhaltig und bedarfsgerecht:
Herausforderungen für Politik und Bauwirtschaft im Wohnungsneubau
Wien (OTS) - BAU!MASSIV! appelliert: Der Abwärtstrend im Bausektor darf sich nicht fortsetzen. Sparen ja, aber nicht zu Lasten des geförderten Wohnungsneubaus. Die Wohnbauförderung ist von unverzichtbarem Wert. "Auch wenn angesichts eines Staatsschuldenstands von mehr als 70% des BIP die Notwendigkeit der Sanierung des Budgets außer Frage steht: Die Auswirkungen eines weiteren Rückgangs der Investitionen in Infrastruktur und Wohnungsneubau wären katastrophal", warnt Dr. Carl Hennrich, Geschäftsführer des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie. Zunehmende Bevölkerung und steigende Lebenserwartung verändern das Zusammenleben und den Wohnraumbedarf in Österreich. Pro Jahr werden rund 50.000 neue Wohnungen gebraucht. Um ein harmonisches Miteinander unserer Gesellschaft ohne Ghettobildung zu gewährleisten, muss qualitätsvolles Wohnen auch in Zukunft für jedermann leistbar sein. Erfolgreiche Wohnungspolitik braucht Kontinuität Eine Kürzung der Mittel zu Lasten des geförderten Wohnbaus aufgrund aktueller politischer Rationalität, gefährdet langfristig die Stabilität der Wohnungsmärkte und damit die soziale Ausgewogenheit. "Die Wohnbauförderung muss über den derzeit laufenden Finanzausgleich hinaus sichergestellt werden", fordert Dipl.-Ing. Dr. Bernd Wolschner, Geschäftsführer SW Umwelttechnik Österreich GmbH und Obmann-Stv. des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie. "Die verstärkte Förderung der Sanierung sowie die Wohnbeihilfe dürfen nicht zu Lasten des Neubaus gehen. Die Finanzierung eines bedarfsgerechten Wohnungsneubaus ist unerlässlich." Forschungsinitiative "Nachhaltigkeit massiv" Die Stein- und keramische Industrie übt mit ihren Baustoffen großen Einfluss auf das Baugeschehen in Österreich aus. BAU!MASSIV!, die Lobbying- und Informations-Plattform der Hersteller mineralisch gebundener Baustoffe, setzt sich dafür ein, dass in allen Aspekten des Bauens, die sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte gleichberechtigt mit Umweltfragen berücksichtigt werden. Wolschner: "Die Förderkriterien für Neubauten müssen auf den drei Dimensionen der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit aufgebaut sein. Damit der umfassende Begriff der Nachhaltigkeit zur Basis von Gesetzen werden kann, hat der Fachverband Steine-Keramik die Forschungsinitiative 'Nachhaltigkeit massiv' ins Leben gerufen." Ziel ist, die Bauprodukte und -dienstleistungen technologisch weiterzuentwickeln und die Bewertbarkeit von Gebäuden zu verbessern. "Planer, Investoren und Förderstellen haben Bedarf an Daten, die einfache aber korrekte #Ratings' ermöglichen", so Wolschner. Bester Wärme-, Schall- und Brandschutz im Massivbau Massive Baustoffe bestehen aus natürlichen mineralischen und praktisch unbegrenzt in Österreich verfügbaren Rohstoffen wie Sand, Kies, Ton und Lehm. Sie sind die beste Voraussetzung für gesundes und behagliches Wohnen. Massive Baustoffe sorgen für höchste Energieeffizienz und eignen sich hervorragend für die Errichtung von Niedrigenergie-, Passiv- und "nearly zero energy"-Häusern. Optimaler Schallschutz zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen des Massivhauses. Schwere, massive Decken und Wände gewährleisten ausreichend Schalldämmung gegenüber Nachbarwohnungen. Massiv gebaute äuser sind auch absolut standsicher. Ausschlaggebend für eine lebenslange Sicherheit ist vor allem die hohe Tragfähigkeit aller Wände, Stützen und Decken. Das Brandrisiko im Wohnbau hängt entscheidend von der Bauweise ab. Massive Baustoffe entwickeln weder Rauch noch giftige Dämpfe und wirken als Brandstopper, von denen keine weiteren Gefahren ausgehen, während andere Materialien selbst zur Brandlast und zur Brandausbreitung beitragen. Jahr für Jahr sterben in Österreich mehr als 60 Menschen an den Folgen von Bränden. Zusätzlich richten Feuer in Gebäuden jährlich Schäden von mehr als 400 Millionen Euro an. "Wir brauchen Brandschutzvorschriften, die stärker auf die verwendeten Baumaterialien Rücksicht nehmen", so Wolschner. Energiegeladen und ressourcensparend Wohnen 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Europäischen Union entfallen auf Gebäude. Sie stellen die größte Emissionsquelle Europas dar. Dipl.-Ing. Martin Leitl, Geschäftsführer Bauhütte Leitl-Werke GmbH und Techniksprecher des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie: "Die höchsten Kosten entstehen in der Nutzungsphase. Um den Energie- und Sanierungsbedarf von Gebäuden künftig weiter zu senken, braucht es durchdachte Baukonzepte. Unverzichtbar beim nachhaltigen Bauen ist der Einsatz massiver, mineralischer Baustoffe wie Beton und Ziegel als Wärmespeicher im Winter und natürliche 'Klimaanlage' im Sommer. Wahrer Wohnwert, maximale Zweckmäßigkeit und reine Natürlichkeit qualifizieren die Massivbauweise ganz klar zur Bauform der Zukunft. Sie ist dem 'Planungsziel Nachhaltigkeit' in allen Dimensionen gewachsen." Zusätzlich weist Leitl darauf hin, dass das Sonnenhaus, bei dem zumindest die Hälfte der Energie aus Sonnenkollektoren kommt, trotz höherer Energieeffizienz gemäß den derzeitigen Förderkriterien aus der Wohnbauförderung fallen könne. "In Zukunft müssten die Förderkriterien daher die Primärenergie berücksichtigen und nicht wie bisher allein auf den Heizwärmebedarf abstellen", so Leitl. BAU!MASSIV! setzt auf Nachhaltigkeit beim Bauen Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer Wopfinger Baustoffindustrie GmbH und Obmann-Stv. des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie, hält das Engagement von BAU!MASSIV! zur Nachhaltigkeit zusammenfassend fest: "Wir wollen die Nachhaltigkeit in ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Dimension wissenschaftlich untermauern und weiterentwickeln. Uns geht es auch darum, dass sich diese umfassende Betrachtung der Nachhaltigkeit in den Regelungen für das Bauwesen wiederfindet." Rückfragehinweis:
|
|
|
|
| 18.8.2010 | Initiative UMWELT+BAUEN: „Jetzt intelligent
investieren, um lebenswerte Zukunft zu bauen“
WKÖ-Hennrich: „Weiteres Streichkonzert bei öffentlichen Bauinvestitionen wäre fatal“ – Politik muss Bevölkerungsanstieg mit forciertem Wohn- und Infrastrukturausbau begegnen Die vier Kernziele der neugegründeten
Initiative „UMWELT + BAUEN“ - Sanierungsrate steigern, mehr leistbare Wohnungen
neu bauen, auf erneuerbare Energieträger umsteigen und den Bau von
zukunftsweisenden öffentlichen Verkehrsverbindungen und Bildungseinrichtungen
vorantreiben - wurden heute, Donnerstag, bei der Roadshow der Initiative
in Vorarlberg bekräftigt.
Forcieren von Wohnbau und
Ausbau der Infrastruktur
Verringerung der Bautätigkeit
befürchtet
Koordinator der Initiative „UMWELT + BAUEN“ Josef Muchitsch unterstrich gemeinsam mit den anderen Partnern: „Wir profitieren noch heute von den Investitionen, die in der Vergangenheit getätigt worden sind. Um die Wirtschaft anzukurbeln, Arbeitsplätze zu sichern und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu bauen, müssen wir jetzt intelligent investieren. “ (AC) Rückfragen:
|
|
|
|
| 12.8.2010 | Konjunkturerhebung
der Stein- und keramischen Industrie: Negativtrend setzt sich fort
- Fachverband Steine-Keramik: Mitarbeiterrückgang von 2,8% im ersten Halbjahr 2010 - Infrastrukturindustrie weiter im Abschwung – Hauptproblem: Stagnation im Wohnbau Die Stein- und keramische Industrie hat heute die Halbjahresbilanz ihrer Umsatz- und Beschäftigtenerhebung vorgelegt. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2010 lassen erneut die Alarmglocken läuten: Per 30. Juni 2010 hat sich der Beschäftigtenstand im Vergleich zum Vorjahresergebnis von minus 6,2 Prozent um weitere 2,80 Prozent auf nunmehr 14.640 Mitarbeiter verringert. Somit ging seit 2008 jeder neunte Arbeitsplatz verloren. Der Zuwachs von 1,44 Mrd. Euro auf 1,46 Mrd. Euro beim Umsatz des gesamten Sektors ist für Carl Hennrich, Geschäftsführer des Fachverbandes Steine-Keramik, nur ein schwacher Trost: Das leichte Gesamtplus von 1,51 Prozent ist der Erholung von Teilen der arg gebeutelten Industriezulieferer (+ 12,05 Prozent) zu verdanken, während die Bauzulieferer einen Umsatzrückgang von minus 0,54 Prozent hinnehmen mussten. Spitzenreiter bei den Umsatzgewinnern ist die Schleifmittelindustrie mit einem Zuwachs von 29,87 Prozent im Vergleich zu einem katastrophalen ersten Halbjahr 2009 mit minus 34,72 Prozent. Positiv entwickelte sich auch die Kalkindustrie mit plus 10,09 Prozent. Die Liste der Umsatzverlierer führt die Naturwerksteinindustrie mit minus 20,15 Prozent an. Halbjahreszahlen
zeigen nach unten: Trendumkehr nicht in Sicht
Hauptursache für
schlechte Entwicklung ist der rückläufige Wohnbau
Infrastrukturausbau
dringend erforderlich
Cash-Flow der Unternehmen
im Sinken
Trendumkehr jetzt:
Vorschläge des Fachverbandes
Rückfragehinweis:
|
|
|
|
| 12.8.2010 | UBA Studie -
"Proposal for a scientific reevaluation of Refractory Ceramic Fibers“
Durch den Einsatz von
feuerfesten Aluminiumsilikatfasern werden in Hochtemperaturanlagen Energieeinsparungen
von bis zu 50% erzielt, was darüber hinaus die CO2-Emissionen wesentlich
reduziert. Im Jahr 2010 wurden jedoch zwei Varianten dieser Fasern – basierend
auf einer bis heute umstrittenen Einstufung als krebserregend - auf die
Kandidatenliste für besonders besorgniserregende Stoffe entsprechend
der REACH Verordnung mit nachteiligen Konsequenzen für die gesamte
Industrie und Volkswirtschaft aufgenommen. Eine unabhängige Studie
des Umweltbundesamts kommt nun zum Schluss, dass diese Stoffe bislang keiner
ausreichenden und korrekten Bewertung unterzogen wurden und schlägt
einen Multi-Stakeholder Prozess vor, um eine datenbasierte, transparente
und effiziente Re-Evaluierung durchzuführen.
|
|
|
|
| 2.8.2010 | Artikel mit Verweisen aus der Steinpresse
4/2010
Novelle Deponieverordnung 2008 / Richtlinie
Sicherstellungen
(92 KB pdf)
|
|
|
|
| 18.6.2010
|
UMWELT + BAUEN: Jetzt für unsere
Kinder investieren!
Unter diesem Motto starteten insgesamt 15 Partner aus den verschiedensten Institutionen die überparteiliche Initiative „UMWELT + BAUEN“. Gemeinsam will man die Politik von der Notwendigkeit der erarbeiteten Nachhaltigkeitsmaßnahmen überzeugen. Es wurden vier intelligente Investitionen für die Zukunft präsentiert. Die derzeitige Ausgangslage ist leider alles
andere als rosig. Die Sanierungsrate liegt nach wie vor nur bei rund 1
%, das Erfolgsmodell des „Sanierungsschecks“ läuft aus, die Energiestrategie
2020 ist in Diskussion und die Nachhaltigkeit – die zukunftswirksame Vernetzung
von Umwelt, Sozialem und Wirtschaft – droht der Budgetsanierung geopfert
zu werden.
|
|
|
|
| 21.4.2010 | Leitl fordert rasche Impulse für
Konjunktur: „Erneuern statt besteuern“
Uni-Experte Schneider: „Wachstumsbranche Pfusch durch Handwerkerbonus bremsen“ - Raiffeisen-GD Rainbacher: „Thermische Sanierung mit 2%-Zinsenzuschuss unterstützen“ „Systeme erneuern, statt Bürger und Unternehmen besteuern“, forderte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl heute, Mittwoch, Impulse für die heimische Konjunktur, die noch 2010 wirken. Dies sei notwendig, weil einige Indikatoren für eine Verlangsamung des wirtschaftlichen Aufwärtstrends sprechen. „Das beste Rezept, um die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen, ist das Wachstum anzukurbeln“, appellierte Leitl an die Bundesregierung, die Forderungen der Wirtschaft nach Fördermaßnahmen für die thermische Sanierung und die Umsetzung des Handwerkerbonus rasch in Angriff zu nehmen. Wohnbauförderung zweckwidmen
Handwerkerbonus gegen Wachstumsbrache Pfusch
Förderpaket für die thermische Sanierung
erst 2011
Thermische Sanierung und der Handwerkerbonus
haben Elchtest bestanden
Rückfragen:
Online Dokument(e): Handout
Rainbacher (PDF-Datei, 93 kB); Handout
Schneider (PDF-Datei, 75 kB); Handout
Leitl (PDF-Datei, 31 kB); Handwerkerbonus
(PDF-Datei, 603 kB); 2%-Zinsenzuschuss
(PDF-Datei, 500 kB)
|
|
|
|
| 20.4.2010 | Kollektivvertragsabschluß Arbeiter
und Lohntabellen 2010
Der Fachverband Steine-Keramik hat mit der
Gewerkschaft Bau-Holz am 25. Jänner 2010 nach langen Verhandlungen
eine Einigung über die Umsetzung der Arbeitszeitgesetz-Novelle im
Arbeiter-Kollektivvertrag sowie über die Erhöhung der Löhne
erreichen. Unter der Leitung von Dr. Gerhard KATZENBERGER und Dir. Ernst
RICHTER auf Arbeitgeberseite sowie von Abgeordnetem Josef MUCHITSCH und
Bundessekretär Mag. Herbert AUFNER auf Arbeitnehmerseite wurden Flexibilisierungen
im Arbeitszeitrecht (neue Bandbreitenregelung) und die Erhöhung der
Löhne in den kommenden drei Jahren erzielt. Die IST-Löhne werden
ab 1. Mai 2010 um 1,24% und die KV-Löhne um 1,29% (siehe Tabelle)
erhöht; Laufzeit lohnrechtlicher Teil bis 30.4.2011.
|
|
|
|
| 8.4.2010 | BAU-Paktpartner begrüßen erste
Schritte zur Bundesförderung von Thermischen Sanierungen
100 Millionen Euro pro Jahr sind aber noch zu wenig – langfristige Sicherung notwendig Die Baupaktpartner Bundesinnung Bau, Fachverband
der Stein- und keramischen Industrie, die Gewerkschaft Bau-Holz und die
Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßen die Ankündigung
der Minister Berlakovich und Mitterlehner
|
|
|
|
| 29. März 2010 | Wohnungsneubau und Wohnungssanierung sind
ein perfekter Beitrag zur Budgetsanierung
100 Millionen Euro Förderung bringen dem Staat 400 Millionen Euro an Steuereinnahmen und Abgaben Jeder Euro, den Finanzminister Josef Pröll
in Wohnungsneubau und Gebäudesanierung investiert, bringt ihm an Steuerrückflüssen
vier Euro. Eine Wohnbau- und Sanierungsoffensive wäre damit ein perfekter
Beitrag zur Budgetsanierung, betont der Obmann des Fachverbandes Steine-Keramik
in der WKO, Manfred Asamer. Neue Konzepte für den Massivbau helfen
obendrein, die Ziele des Klima und Energiepakets 2020 zu erreichen.
|
|
|
|
| 17.3.2010 | Forum mineralische Rohstoffe kürt
vier Preisträger!
Vergabe des ersten Nachhaltigkeitspreises für Rohstoffe gewinnende Unternehmen Am 16. März 2010 verlieh das Forum mineralische
Rohstoffe in der SkyLounge der Wirtschaftskammer Österreich den Nachhaltigkeitspreis
2010.
|
|
|
|
| 11.3.2010 | Ein guter Morgen beginnt in einem sanierten
Haus
= Die beste Sparform ist, dort zu investieren, wo mehr an Steuern und Abgaben zurückkommt als an Förderungen ausbezahlt wird = Wien (GBH/FV Steine-Keramik/GLOBAL 2000/s Bausparkasse/BKAI) Trotz der laufenden Gespräche über die Budgetkonsolidierung sind weitere Maßnahmen für die Sanierung des Gebäudebestandes sowie die Sicherung des Wohnungsneubaus ein notwendiger Bestandteil zur Sicherung von Arbeitsplätzen, zum Erreichen der Klimaziele und zur Ankurbelung der Wirtschaft. Die Umsetzung der Energiestrategie ist dabei langfristig sicherlich auch ein Eckpfeiler. Kurz- und mittelfristig sind jedoch andere Maßnahmen notwendig. Daher unterstützen die Sozialpartner der Baustoffindustrie (Fachverband Steine-Keramik und Gewerkschaft Bau-Holz) gemeinsam mit GLOBAL 2000, den Bausparkassen und der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten die Forderung des WIFO für eine dringend nötige klimabezogene Bauinitiative, eine Art „zweites Wiederaufbauprogramm“.
Positionspapier
Architekten&Ingenieurkammer
|
|
|
|
| 23.2.2010 | Artikel mit Verweisen aus der Steinpresse
1/2010
Brüssel-Tag des Fachverbandes Steine-Keramik
Vorträge Rohstoffworkshop: FINCKE (677KB), FRITZ (941KB), HUBER-WILHELM (328KB)
Leitfaden Emissionsregister Oberflächengewässer
IST & SOLL
|
|
|
|
| 14.1.2010 | Forschungsprojekt Nachhaltigkeit massiv
- Fachverband Steine-Keramik und ÖGUT schaffen Basis für neue Gebäudebewertung Baustoffe und Nachhaltigkeit – FV Steine-Keramik
und ÖGUT schaffen Basis für neue Gebäudebewertung
Breite Nachhaltigkeitsdiskussion gestartet Hauptziel war es eine breite Nachhaltigkeitsdiskussion zu starten, um die einseitig ökologische Schwerpunktsetzung bei Bewertungsinstrumenten wie dem OI3-Index und dem Gebäudebewertungstool Total Quality Building (TQB) zu überwinden. Nach Abschluss der Projekte liegen nun umfangreiche Ergebnisse vor, die vor kurzem bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung in der WKÖ vorgestellt wurden. Hauptergebnisse der „neuen Nachhaltigkeit von Gebäuden“: Ökologie - Erweiterung des Ökoindex
3 (OI3) um die Lebensdauer von Bauteilen (u.a.)
Anlässlich der Projektpräsentation begrüßte Vizebürgermeister Michael Ludwig die Nachhaltigkeitsinitiative von Fachverband & ÖGUT; für Bauträgerwettbewerbe der Stadt hat Ludwig kürzlich soziale Kriterien eingeführt neben den Anforderungen der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit und der Architekturleistung. Pro Jahr 7000 neu errichtete Wohneinheiten Zum Wohnbauprogramm der Stadt Wien führte er aus, dass jährlich 7000 Wohneinheiten neu errichtet werden, davon 85% gefördert. Ludwig betonte die Wichtigkeit der Wohnbauförderung und hob hervor, dass die im Rahmen des Finanzausgleichs lukrierten 450 Mio. € von der Stadt ausschließlich für das Wohnen verwendet würden, aufgestockt um 150 Mio. € aus Eigenmitteln. Von diesen insgesamt 600 Mio. € gingen ca. 300 Mio. € in den Wohnbau, 200 Mio. € in die Sanierung und 100 Mio. € in die Individualförderung. Wettbewerb der Ideen für CO2-Einsparungen und Energieeffizienz Der Techniksprecher des Fachverbands, Martin Leitl rief zu einem Wettbewerb der Ideen beim nachhaltigen Bauen auf. Die besten Ideen sollten im Sinne der neuen EU-Gebäuderichtlinie zu Bauweisen führen, die voll auf die Ziele der CO2-Einsparung und Energieeffizienz ausgerichtet sind. Bernd Wolschner, Obmann-Stv. des Fachverbands kündigte für 2010 eine breite Informationsoffensive der Stein- und keramischen Industrie zu den Forschungsergebnissen an und forderte deren Umsetzung in Österreich (erweiterter OI3, TQB, Sommertauglichkeitsnormung) und auf europäischer Ebene beim technischen Normungskomitee CEN TC 350 „Nachhaltigkeit von Gebäuden“. Die Präsentationsbroschüre „Nachhaltigkeit Massiv“ sowie weitere Details zu den Ergebnissen können unter www.nachhaltigkeit-massiv.at abgerufen werden.
|
|
|
|
| 20.12.2009 | Umwelthaftungsrecht und Versicherungen
In den letzten Wochen haben zahlreiche Unternehmen
Briefe von Versicherungen erhalten, in denen diese die Betriebe vor einer
Existenzgefährdung durch das neue, seit 20.6.2009 geltende Umwelthaftungsrecht
warnen und den Abschluss einer Versicherung empfehlen. Die Wirtschaftskammer
Österreich hat eine Darstellung des tatsächlichen Haftungsrisikos
durch die neue Umwelthaftung erarbeitet. Lesen
Sie hier mehr ...
|
|
|
|
| 17.11.2009 | Erhöhung LKW-Gesamtgewicht Rohstofftransporte
Am 6.10.2009 gab es bei der Österreichischischen
Bauzeitung unter der Leitung von Chefredakteurin Dr. Gisela GARY ein Roundtable-Gespräch
zum Thema „Mehr Last auf LKW reduziert CO2, spart Treibstoff - und steigert
die Effizienz am Bau! Gigaliner für Österreich - welches Zukunftsszenario
blüht Österreich?“.
|
|
|
|
| 13.11.2009 | BAU-Pakt: Bau- und Sanierungsmaßnahmen
zur CO2-Reduzierung sind unumgänglich
Utl.: Österreich erfüllt als einziges Land der EU-15 Kyoto-Ziele nicht = Wien (OTS/PWK872) - Vor genau einem Jahr schlossen sich die Bau-Sozialpartner Bundesinnung Bau, Fachverband der Stein- und Keramischen Industrie und Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) sowie die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zum BAU-Pakt zusammen. Zum heutigen Jahrestag der Gründung der BAU-Pakt-Partnerschaft zeigten die Partner die notwendigen künftigen Maßnahmen auf und forderten die Bundesregierung auf, rasch zu handeln. Wie wichtig ein rasches Handeln auch für die Umwelt ist, beweisen jüngste Meldungen, wonach Österreich als einziges Land der EU-15 die Kyoto-Ziele nicht erreicht. So unterstützen die BAU-Pakt-Partner BM Rudolf Hundstorfer in seiner Forderung nach einer raschen Fortführung der thermischen Sanierungsförderung mit Anfang 2010 und BM Reinhold Mitterlehner in der Forcierung einer mittel- und langfristigen Sanierungsoffensive im Rahmen der Klima- und Energiestrategie 2020. Die BAU-Pakt-Partner unisono: "Die Ablehnung sofortiger weiterer Maßnahmen im Bereich der thermischen Sanierung ist angesichts der Tatsache, dass Österreich als einziges der EU-15-Länder die vereinbarten Kyoto-Ziele nicht erreicht, eine ähnliche Vorgangsweise, als würde ein Kranker wissen, welche Medizin heilsam wäre, und sie trotzdem nicht anwenden! Gleichzeitig würde eine Fortführung der thermischen Sanierungsförderung dem Staat auch noch finanzielle Gewinne bescheren - keine andere Maßnahme hätte also mehr positive Effekte! Abgesehen davon ist es doch viel gescheiter, in CO2-Reduzierungsmaßnahmen zu investieren, anstatt 1 Milliarde 'Strafsteuern' für den Zukauf von CO2-Zertifikaten bis 2013 an Brüssel abzuliefern." Zusätzlich kritisch wird die Situation durch die Tatsache, dass der Wohnungsneubau, der private Hausbau und Projekte der Realwirtschaft dramatisch rückläufig sind. Bundesinnungsmeister KommR Ing. Hans-Werner Frömmel bekräftigt: "Genau hier müssen wir gegensteuern. Firmen tendieren auf Grund der niedrigen Auftragsbestände vermehrt dazu, in einen ruinösen Preiskampf bei Auftragsvergaben einzutreten." In Finanzierungsproblemen sieht Frömmel einen der größten "Stolpersteine" in dieser Krise: "Wenn es nicht möglich wird, Privatkapital zu aktivieren, wird die Situation am Bau sich kritisch zuspitzen! Dazu ist die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe für die Konjunktursituation hauptverantwortlich." Wenn Konjunkturmaßnahmen fehlen, wird auch die Lage am Bau-Arbeitsmarkt dramatisch. Mit Ende Oktober 2009 waren in unseren Branchen 21.374 Menschen arbeitslos, das sind um 4.660 oder 27,9 % mehr als im Vorjahr. Somit sinkt auch die Anzahl der Beschäftigten. Abg. z. NR Josef Muchitsch, Stv. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH), ist besorgt: "Wenn es nicht sehr rasch neue Maßnahmen zur Konjunkturbelebung gibt, befürchten wir im Winter und im kommenden Frühjahr im Baubereich massive Einbrüche und bis zu 100.000 Arbeitslose allein in der Bauwirtschaft." Deshalb müsse sehr rasch gehandelt werden. Besonders erfreulich ist für
die BAU-Pakt-Partner das klare Bekenntnis von Sozialminister Rudolf Hundstorfer
zu einer Neuauflage der thermischen Sanierungsförderung. Muchitsch:
"Eine Fortführung der thermischen Sanierungsförderung soll noch
heuer politisch vereinbart werden, um mit Jahresbeginn 2010 bereits mit
der Vergabe beginnen zu können. Nur so ist es möglich, die Sanierungsmaßnahmen
zum frühest möglichen Zeitpunkt auch wirklich zu starten. Wir
dürfen hier keine Zeit verlieren! Mittel- und langfristig ist der
Vorschlag von BM Mitterlehner, eine Sanierungsförderung mit der Umsetzung
der Energiestrategie zu diskutieren, zu begrüßen. Kurzfristig
brauchen
Auch in die Vorschlagserarbeitung zur Energiestrategie sind die BAU-Pakt-Partner eingebunden. Das Ziel der Energiestrategie, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß in Österreich deutlich zu reduzieren, ist nur mit einer deutlichen Steigerung der Sanierungsleistung möglich. ExpertInnen bestätigen, dass die Sanierungsrate auf 3 bis 5 % steigen muss. Manuel Graf, MA Pol Sc, Experte von GLOBAL 2000, verdeutlicht, wie dramatisch die Situation bereits ist: "Klimawandel findet statt! Wenn wir die verheerenden Folgen verhindern wollen, brauchen wir drastische CO2-Reduktionen. Wir müssen das riesige Potential der thermischen Sanierung nutzen. Direktförderungen sind hierfür das wirksamste und effizienteste Mittel, deshalb brauchen wir sowohl eine Fortführung der erfolgreichen thermischen Sanierungsförderung als auch eine Langfriststrategie für diesen Bereich. Wir haben keine Zeit, lange zu zögern!" Mag. Robert Schmid, GF der Schmid Industrieholding und Obmann-Stv. des Fachverbandes der Stein- und Keramischen Industrie, zeigt die Vorteile der thermischen Sanierung auf: "Wir haben aufgezeigt, dass Investitionen in die thermische Sanierung eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und auch für die Bundesregierung sind, die aus der thermischen Sanierungsförderung mehr finanzielle Mittel zurückerhält, als sie investiert. Auch für die Langfriststrategie gibt es detaillierte Vorschläge: Mit 304 Millionen Euro an Fördermitteln p.A. soll die Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern gefördert werden. Dadurch würden 2 Milliarden Euro an Investitionen ausgelöst und 21.500 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. Mit dieser Maßnahme wären die Energie- und Klimaschutzziele 2012 und 2020 erreichbar, 50 PJ an Energie und 5,3 Millionen Tonnen an CO2 würden pro Jahr eingespart. Das Ziel der Energiestrategie 2020 würde damit sogar übererfüllt und auch das Ziel der Klimastrategie 2007 deutlich übertroffen!" Dazu kämen 1,1 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen für den Staat. Schmid: "200 Mio. Euro mehr Lohnsteuer und 306 Mio. Euro mehr an Umsatzsteuer könnte der Finanzminister lukrieren, 244 Mio. Euro mehr würden an Sozialversicherungsbeiträgen hereinkommen, und der Staat würde sich 295 Mio. Euro an Arbeitslosengeld ersparen. Diese Maßnahme ist also nicht zuletzt auch ein finanztechnischer 'Selbstläufer' für den Staat!" (SR) Rückfragehinweis:
|
|
|
|