Geschichte und Entwicklung des Fachverbandes
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Von 1938 bis 1947
1947 bis 1957
1958 bis 1959
1960 bis 1964
1965 bis 1969
1970 bis 1974
1975 bis 1979
1980 bis 1984
1985 bis 1989
1990 bis 1994
1995 bis 1997
1998 bis 1999
2000 bis .......
 
heute
Von 1938 bis 1947
Verbände der Steinindustrie und der Keramikhersteller, 
Wirtschaftsgruppe Steine/Erden - Zweigstelle Ostmark;
Danach Überführung in Organisationsstruktur nach Handelskammergesetz (HKG 1946)
1947 bis 1957
18.4.1947 Konstituierung des Vorstandes des Fachverbandes
Gustav Kapsreiter - Vorsteher, Josef Köstler - Geschäftsführer
1950 erste Wahl nach HKG 1946, 18 Mitglieder im Fachverbandsausschuß
1.5.1957 bis 28.2.1983 Erich Prader Geschäftsführer
Büroadressen:
1943 bis 1949: Wien 4., Brucknerstraße 4
1950: Wien 1., Stubenring 24
1950 bis 1960: Wien 4., Gußhausstraße 15
1960 bis 1984 Wien 1., Hoher Markt 3
seit 22.10.1984: Wien 4., Wiedner Hauptstr. 63
Errichtung von Fachgruppen und Fachvertretungen in den Bundesländern
Ziel der Arbeit: Unterstützung bei Wiederherstellung und Instandsetzung der Betriebe, insbesondere bei Material- und Kapitalbeschaffung
Lohnerhöhung unter Zentrallohnkommission, Preiserhöhung durch Genehmigung der Landesregierungen
Kollektivvertrag 20.12.1948: Facharbeiter Betonsteinindustrie NÖ ATS 4,02/Stunde
Kollektivvertrag 22.7.1948: Angestellte I / 1. und 2. Jahr ATS 428,--/Monat, 
VI / nach 5 Jahren ATS 1.500,--/Monat
Inflationsrate 1948: 52 %
Zementpreis 16.5.1947: ATS 96,20/t
Schutz vor internationaler Konkurrenz durch Kontingentierung - Ein- und Ausfuhr
Verbindung zu europäischen Schwesterverbänden durch Ausrichtung von Tagungen und Kongressen sowie Kontakte technischer und wirtschaftlicher Natur
1958
Investitionsimpulse durch Gewährung von ERP-Krediten in Höhe von 6,49 Millionen Schilling; Steigerung des direkten Exportes um 5,6 %
Einführung neuer Wertzoll nach Brüsseler Zollnomenklatur; 213 Anträge betreffend Maschinenzollfreistellungen bzw. -ermäßigungen; 
512 Einfuhranträge begutachtet
Erhöhung der KV-Löhne um 6,5 %; 
PAF-Mittel (Produktive Arbeitsplatzförderung) für 2.100 Arbeitskräfte
Errichtung Fachschule für Silikattechnik am Technologischen Gewerbemuseum (TGM)

1959
Produktionswertzuwachs 11,1 % auf 3,195 Milliarden Schilling. 
Von 1952 bis 1996 Steigerung um 95 % - von 1,82 Milliarden Schilling bzw. Exportsteigerung um 220 %
Einführung 45-Stunden-Woche
Durch Arbeitskräftemangel Beeinträchtigung der Produktion; kompensiert durch Überstundenleistungen mit Überzahlungen
ÖBB-Frachttarifreform trifft Massengüter; Forderung der ÖBB, Straßentransport prohibitiv steuerlich zu belasten
Schwierigkeiten mit Holzversorgung in der Leichtbauplattenindustrie

1960
Hochkonjunktur; Steigerung des Produktionswertes um 15,4 % 
Steigerung des Durchschnittsverdienstes bei Arbeitern um 9,1 %, 
bei Angestellten um 8,4 %.
ERP-Kredite in der Höhe von 21,25 Millionen Schilling an Mitgliedsfirmen; zahlreiche Zollbefreiungsansuchen für Maschinen und Ersatzteile für Investitionen 
PRE-Kongreß (Europäische Vereinigung der Erzeuger feuerfester Produkte) in Wien

1961
Arbeitskräftemangel in der Bauwirtschaft, übermäßige Personalkostensteigerungen, Lieferengpässe bei Nichtauslastung der vorhandenen Kapazitäten (bedingt u.a. den Import von Vollmauerziegeln aus Oststaaten)
Beschleunigung des Zollabbaues innerhalb der EFTA nach Vorbild der EWG, Diskriminierung österreichischer Erzeugnisse
Offizieller gemeinsamer Assoziierungsantrag an EWG der drei neutralen EFTA-Staaten - Schweden, Schweiz und Österreich
Beträchtliche Erhöhung der Einfuhrkontingente für keramische Erzeugnisse mit der CSSR vereinbart

1962
Einführung Transportbetonproduktion in Österreich
Konjunkturüberhitzung
Antidumpinggesetz beschlossen;
Fachverbandsanträge für 15 dumpinggefährdete Waren;
Einführung eines Antidumpingschutzes für Wandfliesen - jedoch wirkungslos durch Produktionseinstellung
Silikattechnik am TGM mit Matura statt Fachschule

1963
6 % Steigerung der Inflationsrate ohne Saisonprodukte;
Zollbefreiungsanträge für Importe von Maschinen
Erstmals Ist-Lohnerhöhung (gegenüber früher nur Tariflohnerhöhung);
Neuauflage der Rahmenkollektivverträge aus 1948; Arbeitskräfteknappheit; Kontingente für ausländische Arbeitskräfte
Ablehnung von Antidumpinganträgen für Mauer- und Dachziegel durch Dumpingbeirat des Bundesministeriums für Handel und Wiederaufbau

1964
Investitionen durch ERP-Kredite für Rationalisierungen und Kapazitätsausweitungen; 
Preiskämpfe

1965
Absenkung der EWG-Binnenzölle um 30 %; Wunsch nach 13 Ausnahmen zur GATT-Zollabsenkungskonferenz (Kennedy-Runde)
Leopold Helbich Vorsteher nach Gustav Kapsreiter

1966
Vorsitz in PRE 1966 und 
1967 EUROGYPSUM-Kongreß (Arbeitsgemeinschaft der europäischen Gipsindustrie) in Wien
EWG-interner Zollabbau, Diskriminierung der österreichischen Exporte
Produktionsaufnahme von Steinzeugrohren

1967
Mehrwertsteuerseminar des Fachverbandes
Gemeinschaftswerbung der Ofenkachelerzeuger
ERP-Kredite von 64,79 Millionen Schilling an Fachverbandsmitglieder
1.1.1967 völliger Zollabbau innerhalb der EFTA
1.1. bis 30.9.1967 Antidumpingverordnung für Baugipse

1968
100. Sitzung des Exekutivkomitees samt Pressekonferenz
Ansteigen der Exporte um 20,87 % auf 619 Millionen Schilling
Neuregelung Forschungsförderung; aus neugeschaffener Wohnbauforschung Projekt mit 2,5 Millionen Schilling durchgeführt
Studienreise Sand-, Kies-, Transportbeton- und Mörtelindustrie nach Holland

1969
ERP-Kredite in Höhe von 48,45 Millionen Schilling genehmigt; insgesamt bisher 405,36 Millionen Schilling
Antidumpingantrag für Steinzeugrohre

1970
Einführung der 43-Stunden-Woche
Engpässe bei Ölversorgung
Führungskräfte - Lehrgang in Seggauberg/Stmk.
Gemeinschaftswerbung Natursteinindustrie
Vereinbarung von Fremdarbeiterkontingenten für Wien und Ausarbeitung von Richtlinien zur Gewährung der PAF (Produktive Arbeitsplatzförderung)

1971
Studienreise der Sand-, Kies-, Transportbeton- und Mörtelindustrie nach Schweden
FEPA-Kongreß (Europäische Vereinigung der Schleifmittelerzeuger) im Juni in Wien

1972
Einführung Mehrwertsteuer
Gemeinschaftswerbung Ofenkachel, Betonstein- sowie Ziegelindustrie
Betriebsanalysenvergleich Ziegel- und Betonindustrie
Film für Silikattechnik
Beginn der Gipskartonplattenproduktion

1973
Arbeitsverfassungsgesetz
Untersuchung der Entwicklung des Baumarktes durch Battelle-Institut
Ausstellung Naturwerksteinindustrie

1974
Einführung von Brennstoffkostenzuschlägen als Auswirkung der Ölkrise
Durchforstung und Neuformulierung der Arbeiterkollektivverträge
Entlassungen, Kurzarbeit
15 % Kollektivvertragslohnerhöhung für Arbeiter
17,5 % Kollektivvertragserhöhung für Angestellte
Inflationsrate: 9,5 %

1975
Einführung Vidierungsverfahren nach Außenhandelsgesetz
Richtlinie für Naßbaggerungen
PRE-Tagung in Wien
Fachverband als Mitglied im Bauzentrum

1976
Gründung Arbeitsgruppe Putz und Mörtel
Wirtschaftliche Landesverteidigung zur Sicherstellung der bauwirtschaftlichen Erfordernisse

1977
Sonderbeilage der "Presse" über die Steinindustrie
Wunsch des Handels auf Einbau der Heizölzuschläge in Preise, mehrere Preiserhöhungsanträge beim Preisunterausschuß
Kalkindustrie in Sendung "Autofahrer unterwegs"
Massive Kapazitätsausweitungen

1978
Kontaktkomitee Keramikberufe (Fachverband - Gewerkschaft Bau-Holz)
Forderung nach Rohstoffversorgungsgesetz
Enquete für zusätzliche Wärmedämmstoffe

1979
Rohstofflenkungsgesetz
Zustellaufschläge für Zement
Dieselzuschlag für Schotterindustrie
Energiesparen bzw. Energiesparsiegel-Vergabe
Ertragsrückgang und Insolvenzen, teilweise durch Energiekostenentwicklung bedingt
Einführung des echten Biennalsprungs; stufenweise Aufrechterhaltung der Überzahlung
Karl Bergmann, Präsident des Österreichischen Normungsinstitutes

1980
Inflationsschub durch Energiekosten, Aussprache mit Baustoffhandel wegen Brennstoffkostenzuschlag, mehrere Preiserhöhungsanträge beim Preisunterausschuß
Wärmeschutzverbesserung
FEPA-Sitzung in Salzburg
FEPF-Tagung (Europäische Vereinigung der Erzeuger von Geschirr- und Ziergegenständen aus Porzellan und Steingut) in Wien

1981
Pensionierung Franz Hassler per 28.2.1981
Ausrichtung von etwa 25 Sitzungen durch das Fachverbandsbüro (vor allem Exekutivkomitee, Schotter, Zement)

1982
Anträge auf Verbindlicherklärung mehrerer ÖNORMEN (Zement, Beton und Gips)
Forschungsvorhaben "Polierfähigkeit von Edelsplitten"
Forschungsvorhaben "Normgemäßer Schallschutz im Wohnbau"
EURO-Schottertreffen im Burgenland
Ablehnung der Ausdehnung PAF auf Baustoffindustrie als Saisonbetriebe
Neugestaltung der keramischen Lehrberufe
Einführung von Stipendien für Schüler der Höheren Abteilung für Silikattechnik (Einstellung der Aktion Juni 1993)
Besprechung in Laibach wegen jugoslawischer Niedrigpreiseinfuhren von Kalk
Berggesetznovelle: Einbeziehung Quarz, Quarzit und Quarzsande in das Berggesetz
Einbeziehung aller grundeigenen Mineralien in das Bergbauförderungsgesetz

1983
Teilnahme an Deutschen Naturwerksteintagen samt Pressekonferenz
Forschungsvorhaben "Schlämmrückstände" beschlossen
Vorvidierung von Gipswaren
Forderung nach Einbeziehungen des Mauerwerks in die Wohnbauförderung (Brutto- statt Nettonutzfläche)
Ansteigen der Brutto-Kurzarbeit
Gründung der Arbeitsgruppe Leichbauplattenindustrie und ÖASK - Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Sand und Kies
Rohstoffsymposium 9.11.1983
Arbeitsruhegesetz!
Ausnahme: Verhandlungen Arbeitsverbot an Wochenenden für viele Baustoffbranchen
1.3. bis 31.8.1983 Walter Lindmaier FV-Geschäftsführer
Seit 1.9.1983 Carl Hennrich FV-Geschäftsführer

1984
27.6.1984 Pressekonferenz anläßlich Erstausgabe eines Jahresberichtes
SEG- (Schmutz-, Erschwernis- und Gefahren-) Zulage für Angestellte gefordert, davon 408 Fachverbandsbetriebe (82 %) betroffen; eingeführt 1989
Transportbetonindustrie strebt Arbeitszeitflexibilisierung der Tages-, Wochen- und Jahresarbeitszeit an
Vorsprache bei der Landesfachschule Stoob wegen Direktornachfolge, Lehrplangestaltung, Lehrerpraktikum
48 Millionen Schilling ERP-Kredite bewilligt
Problem Radioaktivität von Baustoffen
Forschungsauftrag "Reibungsbeiwerte nach Polieren" und "Los Angeles-Wert"

1985
Dieter Kern, Vizepräsident der Bundeswirtschaftskammer (bis 1995)
Carl-Eberhard Moldan EUROGYPSUM-Präsident
Verarbeitungsrichtlinien für Wärmedämmputze samt Gütezeichen
Besprechung mit Bundesminister Übleis zwecks Ankurbelung des Wohnbaues
Energiekolloquium des Fachverbandes am 22.10.1985 samt anschließenden Energieberatungsaktionen
Beginn der bundesweiten Ziegelwerbung
Forschungsvorhaben "Schalllängsleitung im Prüfstand"

1986
Folder für TGM/Silikattechnik erstellt
Interner Expertenkreis für Normen und Zulassungen
Verordnungsentwurf "Emissionsgrenzwerte" erarbeitet
Neue Lehrwerkstätte Landesfachschule Stoob, Zurverfügungstellung von Maschineneinrichtungen
Forderung des Preisunterausschusses nach 3 %iger Ziegelpreisreduktion zur Kenntnis genommen
Forschung "Methylenblaumethode" der Schotterindustrie
Feststellung der Fluoremissionen im Fachverbandsbereich wegen Wunsch nach Rezipierung der TA-(Technische Anleitung)Luft (ab 1.3.1986 in der BRD in Kraft)
Broschüre "Kiesabbau, Lebensraum aus zweiter Hand"
Studienreise Sand-Kies in die Schweiz
Initiative zur Gründung eines europäischen Verbandes der Sand-Kies-Hersteller (nunmehr UEPG - Verband der Europäischen Zuschlagstoffhersteller)
Mindesturlaub 30 Werktage
Fachverbandsseminar "Arbeitszeitgestaltung"
Vidierungsanträge auf 250.000 Tonnen Zement
Rupert Hatschek, Präsident des FFF (Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft)

1987
Konstituierung des Werbeausschusses Betonsteinindustrie
Forschung "Analyse langfristig bewährter Straßenkonstruktionen" der Schotterindustrie
Übernahme CEN-Sekretariat für geneigte Dächer (TC 128)
2.6.1987 FV-Geschäftsführer Erich Prader verstorben
Zwei-Etappenregelung für Lohnerhöhungen
EUROGYPSUM-Kongreß in Salzburg
Zusammenarbeit mit Fernsehsendung "Made in Austria"
Anmeldung Bagatellkartell Leichtbauplattenindustrie
TGM-Schalllängsleitungsprüfstand errichtet (Kosten 3 Millionen Schilling)
Veranstaltung "40 Jahre Fachverband Steine-Keramik" am 29.9.1987 - Buchpräsentation mit Graf, Sallinger, Schoeller

1988
1.11.1988 Kollektivvertragliche Arbeitszeitverkürzung 38,5 Wochenstunden für Arbeiter und Angestellte
Durchführung von 14 Arbeitszeitsymposien zur Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung
Europäische Normungsarbeit finanzielle Beteiligung
1. Clemens Holzmeister-Preis (Juryvorsitz Wilhelm Holzbauer)
Palettenstudie des IMB, Reduktion der Palettentauschgebühren
Initiative zur Vereinheitlichung der Baubestimmungen
Besuch des deutschen Bautenministers Oscar Schneider
Beschluß des Kammertages zur Teilnahme an der EWG
Verländerung der Wohnbauförderung und -forschung
Gespräch des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Bauinstitutionen wegen Bauprodukterichtlinie
Fachverbandsstudienreise nach Japan, Südkorea und Hongkong

1989
Vorträge zur Forschung "Sicher Bauen mit Mantelbeton"
Gründung des Güteschutzverbandes Holzwolle-Dämmstoffe
Beitritt zu CEPMC (Vereinigung Europäischer Baustoffhersteller)
Einstufung von Kalk, Zement und Transportbeton als ätzend bzw. reizend nach der Chemikalienverordnung
Präsentation des FFF in mehreren Berufsgruppen
Forschungsvorhaben "Wand- und Außenputzsysteme - Güteoptimierung - Risseminimierung" sowie "Pfeilerversuche"
FEPF-Kongreß in Wien
Gemeinschaftswerbung von fünf Branchen und WIFI-Unterstützung 412.000,- Schilling
Umweltaufwendungen im Fachverbandsbereich 550 Millionen Schilling

1990
Asbest(verbots)verordnung - in der Folge Einstellung eines Rohrwerkes
Vidierung für Ziegel aufgehoben, nur Zement verbleibt
3 Folder: Kalk für Baustoffe, Industrie und Umwelt
Informationsveranstaltung zur Berggesetznovelle 1990
Emissionsgrenzwerte für Zement, Ziegel und Gips auf Basis der ÖNORMEN; nunmehr Verordnung nach § 82 GewO, BGBl.-Nr. 63, 715 und 720/93
Beteiligung an der Gründung des Österreichischen Recyclingverbandes
1. Industriemeisterlehrgang an der Berg- und Hüttenschule Leoben
WIFI-Werbezuschuß für 7 Branchen 525.000,- Schilling
Besuch des ungarischen Baumaterialienverbandes in Wien
200. Sitzung des Arbeitsausschusses Schotterindustrie
Veranstaltung "Baupolitik und Baustoffnormung in Europa"

1991
200. Sitzung des Exekutivkomitees
Ausgaben für CEN-Reisen 460.000,- Schilling
300 Anträge Zementimporte
Entwurf Verpackungsverordnung (ab 1.7.1992 in Kraft); Idee einer Insellösung für die Baustoffbranche; in der Folge 25 Sitzungen dazu
Abschluß der Forschungsvorhaben "Analyse langfristig bewährter Straßenkonstruktionen" der Schotterindustrie;
"KRC - Kalt eingebautes Asphalt-Aufbrechgut"; "Pfeilerversuche mit üblichen Baustoffen"
EWR-EG-Broschüre "Ein Stein kommt ins Rollen"
1. Kontingentverordnung für Zement (200.000 Tonnen), Wunsch auf Erhöhung nach 500.000 Tonnen; Zementpreis 1.7.1991: ATS 1.119,50/t
Symposium "Kalk für Abwasser- und Klärschlammbehandlung" samt Pressekonferenz in Wiener Neustadt
2. Clemens Holzmeister-Preis (Juryvorsitz Wilhelm Holzbauer)
CEPMC-Exekutivkomiteesitzung (Verband Europäischer Baustoffhersteller) in Wien
Unterstellung grundeigener mineralischer Rohstoffe unter das Berggesetz, damit Überführung vieler Betriebe in die Kompetenz der Bergbehörden
Tonlagerstättenatlas

1992
Umstrukturierung des Preisunterausschusses; Auslaufen der genehmigten Preiserhöhungen gemäß Sozialpartnerabkommen
Studie "Verpackungssituation" durch Forschungszentrum Seibersdorf
Fertigstellung der Forschungsvorhaben "Wand- und Außenputzsysteme" sowie "Erdbebenuntersuchung von Mauerwerk"
Beginn der Arbeiten zur Vereinheitlichung von vier
Arbeiter-Kollektivverträgen (200 Lohngruppen, 20 Lohnordnungen)
Gründung Arbeitskreis "Technik und Normen"
Fachverbands - Studienreise nach Südafrika
Vortragsveranstaltung für Bergbauunternehmen: Thema "EG-Beitritt"
Gemeinschaftswerbung Inland - 8 Branchen, 625.000,- Schilling
Kosten für CEN-Sitzungen 620.000,- Schilling

1993
Ostliberalisierung
3. Clemens Holzmeister-Preis (Juryvorsitz Gustav Peichl)
Emissionsgrenzwerteverordnung für Zement, Ziegel und Gips
1.7.1993 UVP (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz) in Kraft
Verhandlungen zu Selbstbeschränkungsabkommen Zement mit Polen, Ungarn, Slowakei sowie Tschechien
Automatisches Lizenzierungsverfahren für Zement und Betonwaren
Wanderausstellung "Wir stehen auf Kies"
Forschungsvorhaben "Putzrisse bei Leichtmauerwerk"
Kongreß "Die ökologische Stadt"; Beteiligung von 6 Baustoffbranchen
Vorarbeiten ÖKO-Bilanz Handbuch
Informationsveranstaltungen Verpackungsverordnung in Brunn am Gebirge und Salzburg
Gründung Betriebe gewerblicher Art zur Abwicklung der Werbung der Ziegel- sowie Betonsteinindustrie
Importkontingent 300.000 Tonnen Zement

1994
Inkrafttreten EWR
Empfang Bundespräsident Thomas Klestil; Europäische Bauministerkonferenz und Jahresversammlung CEPMC
Novellierungsvorschläge zum Berggesetz; Berggesetznovelle
1. Ausgabe Broschüre "Standpunkte der Ziegelindustrie"
Letzte Beteiligung an EFTA-Bauexperten-Sitzung in Wien
Einrichtung und Führen des Transportbeton-Index
Branchenanalyse Steine-Keramik Helmut Kramer/Österr. Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
Erhöhung Grundumlage von 1,5 auf 1,8 Promille
Meldescheinverfahren zu Zementimporten eingeführt
Hearing des Bundesministeriums für Umwelt über Einstufung von Zement nach dem  Chemikaliengesetz
Podiumsdiskussion "Reaktionen auf zukünftige Verkehrssteigerungen" (Schotterind.)
Übergabe Marmorboden Barbarakapelle Wiener Stephansdom, Pressekonferenz der Naturwerksteinindustrie in Anwesenheit von Kardinal Groer, Domkapitel sowie CEPMC-Präsident Peter Schuhmacher
UEPG-Generalversammlung in Wien
WIFI Inlandswerbeaktion 10 Branchen; 475.000 Schilling

1995
Österreich EU-Mitglied
Referendum der Wirtschaftskammern über Pflichtmitgliedschaft (80,3 % Ja-Stimmen)
1995 bis 1997 Leopold Helbich CEPMC-Präsident
CEPMC-Exekutivkomitee in Wien, Leitung Leopold Helbich
Entwurf Bauproduktegesetz
Ausdehnung Wochenendarbeit auf Gipskartonplattenerzeugung
Einführung Palettenmanipulationsgebühr auf Wunsch des Baustoffhandels, ATS 5,- je Palettentausch und Anmeldung als unverbindliche Verbandsempfehlung
Energieabgabediskussion auf Gas und Strom; Forderung nach Plafondierung; Argumentationspapier der Kalkindustrie
Intervention beim Österreichischen Statistischen Zentralamt wegen Außenhandelsdaten; bis Ende 1996 nicht verfügbar
Diskussion Weiterbestand Berggesetz; Novellierungsvorschläge
Fachverbandsbroschüre "Ist & Soll"
Fachverbands - Studienreise in die Volksrepublik China

1996
Kollektivvertrag 1.5.1996: Facharbeiter Betonsteinindustrie ATS 111,70/Stunde
Kollektivvertrag 1.11.1996: Angestellte I/1.und 2.Jahr - ATS 13.910,-/Monat, VI/nach 8 Jahren - ATS 63.074,-/Monat
Ausweitung der Organisationsstruktur des Fachverbandes durch Neuerrichtung der Berufsgruppen Putz und Mörtel sowie Transportbeton, Trennung Faserzement und Leichtbauplatten; Errichtung von zusätzlichen 12 Arbeitsausschüssen
Ausrichtung von 112 Sitzungen durch das Fachverbandsbüro (ohne Kollektivvertragsverhandlungen, Besprechungen und Sitzungen, die von Dritten einberufen wurden)
Im Zeitraum 1982 bis 1996 11 Forschungsvorhaben im Gesamtumfang von 23,3 Millionen Schilling abgewickelt, wovon 14,7 Millionen Schilling von der öffentlichen Hand zugeschossen wurden

1997
Berggesetz-Novellierung: Vorlage umfangreicher Vorschläge an das Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten
Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft "Estrich"
Durchführung einer GALLUP-Umfrage über Massivbaustoffe
Vorarbeiten zum Universum-Filmprojekt "Spuren im Sand"
50-Jahr-Feier Fachverband Steine-Keramik; Festvortrag des Präsidenten der OeNB, Verleihung von Ehrenzeichen
Fachverbandsstudienreise über Singapur nach Australien

1998
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 1998
1999
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 1999
2000
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2000
2001
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2001
2002
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2002
2003
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2003
2004
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2004
2005
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2005
2006
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2006/07
2007
60 Jahre Fachverband der Stein- und keramischen Industrie  1947 - 2007
Jahresbericht (Broschüre 2.420 KB pdf)
2007
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2007/08
2008
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2008/09
2008
Informationen im IST-SOLL Bericht des Fachverbandsbüros und im Jahresbericht 2009/10